Holz Espermüller

FIRMENCHRONIK

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Team Die Espermühle ist der älteste noch bestehende Handwerksbetrieb in Bayrisch-Schwaben... mehr
Kunstmühle 1802 verlieh Kaiser Franz II. die Espermühle an Christoph Daniel... mehr
1935 1935 wurde die Mahlmühle umfangreich renoviert und erhielt das heutige... mehr
Umbau 1950 1950 konnte ein neues Bürogebäude aus Stahlbeton errichtet werden. 1961... mehr
Urkunde In einer Urkunde aus dem Jahre 1369 erfolgt die erste... mehr
Wappen Im 16. Jahrhundert tauchte erstmalig das Wappen der Espermüller auf.... mehr
Hobelwerk 1974 1974 kam es zur so genannten Realteilung, bei der der... mehr
Holzmarkt 2000 2000 wurde Lisa Maria, Tochter von Thomas Espermüller geboren, mittlerweile... mehr
Silo 2012 2012 wurde ein neues Silo zur Aufnahme der Säge- und... mehr

Bild Kunstmuehle1802 verlieh Kaiser Franz II. die Espermühle an Christoph Daniel Walch und Johann Georg Wagenseil.

1819 brannte die Sägemühle nieder, zu dieser Zeit gehörte sie Christian Espermüller. In dieser schwierigen Situation wurde ihm ein Antrag zur Aufspaltung des Mühlengutes, zur Verteilung der Arbeit, genehmigt. Infolgedessen kam es nach seinem Tod erstmalig zur Trennung zwischen Mahl- und Sägemühle: sein älterer Sohn Johannes übernahm die Holzverarbeitung, der jüngere Sohn Georg Jakob kümmerte sich um das Getreide.

1855 übernahm Johannes Sohn, Gustav Adolf die Sägemühle, und auch Georg Jakob verkaufte das Mühlwerk an ihn. Somit waren beide Mühlen wieder unter derselben Führung.

1885 übergab Gustav Adolf die Mühle an seine beiden Söhne Fritz und Adolf. Ein paar Jahre später modernisierte Adolf die Mühle durch Einsatz von Walzenstühlen. Anschließend entwickelte er gemeinsam mit Pfarrer Sebastian Kneipp das so genannte Graham-Mehl, ein spezielles Dinkelmehl, das heute immer noch in Gebrauch ist. Ebenso wurde die Sägemühle durch die Sparte des Hobelns erweitert und 1909 die erste Trocknungsanlage für Holz gebaut.

1912 verkaufte Adolf die Mahlmühle an seinen Bruder Fritz. Dieser modernisierte im selben Jahr umfassend den Betrieb. Die alten Wasserräder ersetzte er gegen moderne Turbinen, welche er an einen Gleichstromgenerator anschloss, als Ersatzantrieb baute er eine Dampfmaschine ein. Durch diese Renovierung stand der Espermühle elektrisches Licht zur Verfügung. Daraufhin wurde dann, sechs Jahre später, im restlichen Kaufbeuren Strom eingeführt. Die Turbinen der Mahlmühle laufen noch heute in ihrer ursprünglichen Gestalt und erzeugen Strom.

1922 hatte Fritz mit der Inflation zu kämpfen. Im Zuge dieser Entwicklung musste die Firma Espermüller, um sich von der allgemeinen Preisentwicklung abzukoppeln, eigenes Notgeld herausgeben. Vorteil war, dass die aus den vorangegangenen Investitionen entstandenen Kreditschulen praktisch hinfällig waren. Zwei Jahre danach wurde ein neuer Gesellschaftsvertrag verfasst in dem Fritz und sein Bruder Max als persönlich haftender Gesellschafter aufgenommen wurde.

1926 war ein neues Büro und Stallgebäude erworben worden und von 1927 bis 1929 wurden weitere Grundstücke gekauft.

1932, nach dem Tod von Fritz´ Witwe Laura, wurden die Geschwister Wilhelmine, Fritz und Max Espermüller zu jeweils einem Drittel Inhaber des Gesamtunternehmens.

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